Tierschutz
Verbotene Ausrüstungsgegenstände und Trainingsmethoden.
Leider muss dieses Thema hier angesprochen werden, weil die Möglichkeit besteht, dass unsichere oder extrem ambiotionierte Pferdebesitzer Methoden anwenden. welche ihnen von "ihrem Trainer" gezeigt worden sind, sie selber gar nicht wissen, dass die empfohlene Ausrüstung oder "Trainingsmethode" falsch und zudem tierschutzrelevant ist.
Mit dieser Information möchten wir das Wohl der Pferde schützen und gleichzeitig die Pferdebesitzer über diese "Methoden" informieren, damit sie ihre Pferde vor solchen Uebergriffen schützen.
Mit dieser Information möchten wir das Wohl der Pferde schützen und gleichzeitig die Pferdebesitzer über diese "Methoden" informieren, damit sie ihre Pferde vor solchen Uebergriffen schützen.
Ohrstöpsel:
In den letzten Jahren ist mir zu Ohren gekommen, dass Reiter an Turnieren ihren Pferden Ohrstöpsel einsetzen. Auf diverse Fragen im weiteren Umfeld wurde mir bewusst, dass dies bereits recht weit verbreitet ist. Für mich ein Unding und unvorstellbar. Die Verwendung von Ohrstöpseln ist tierschutzrelevant, weil es die Wahrnehmung des Pferdes und seine Kommunikation mit der Umwelt verändert. Und für den Sport einem Fluchtier die Hörleistung einzudämmen ist ein Eingriff in die Würde des Pferdes und ebenso tierschutzrelevant.Durch diversen Gesprächen mit den Kantonalen Veterinäramt Aargau und der Stiftung Tier im Recht, welche eine juristische Beurteilung erstellte, gelangte ich mehrmals an den SVPS, bis dann endlich der SVPS sich durchrang diese Ohrstöpsel im Pferdesport zu verbieten mit der Ausnahmen im Voltige. In AUSNAHMEN können diese Ohrstöpsel auch für das Pferd als schonend angesehen werden, wenn siefür eine KURZE Zeit eingesetzt werden bei extrem nahem Baulärm oder Feuerwerk. Für diesen tierschonenden Einsatz sind sie erlaubt und in gewissen Fällen sogar sinnvoll. Aber am Turnier sich mit Ohrstöpseln einen Vorteil zu holen ist tierschutzrelvant und höchst unsportlich.
Link zur Studie von der Stiftung Tier im Recht. Herzlichen Dank an TIR für die tolle Arbeit.
In den letzten Jahren ist mir zu Ohren gekommen, dass Reiter an Turnieren ihren Pferden Ohrstöpsel einsetzen. Auf diverse Fragen im weiteren Umfeld wurde mir bewusst, dass dies bereits recht weit verbreitet ist. Für mich ein Unding und unvorstellbar. Die Verwendung von Ohrstöpseln ist tierschutzrelevant, weil es die Wahrnehmung des Pferdes und seine Kommunikation mit der Umwelt verändert. Und für den Sport einem Fluchtier die Hörleistung einzudämmen ist ein Eingriff in die Würde des Pferdes und ebenso tierschutzrelevant.Durch diversen Gesprächen mit den Kantonalen Veterinäramt Aargau und der Stiftung Tier im Recht, welche eine juristische Beurteilung erstellte, gelangte ich mehrmals an den SVPS, bis dann endlich der SVPS sich durchrang diese Ohrstöpsel im Pferdesport zu verbieten mit der Ausnahmen im Voltige. In AUSNAHMEN können diese Ohrstöpsel auch für das Pferd als schonend angesehen werden, wenn siefür eine KURZE Zeit eingesetzt werden bei extrem nahem Baulärm oder Feuerwerk. Für diesen tierschonenden Einsatz sind sie erlaubt und in gewissen Fällen sogar sinnvoll. Aber am Turnier sich mit Ohrstöpseln einen Vorteil zu holen ist tierschutzrelvant und höchst unsportlich.
Link zur Studie von der Stiftung Tier im Recht. Herzlichen Dank an TIR für die tolle Arbeit.
Twisted Wire:
Diese Gebisse sind aus gedrehtem Draht hergestellt und werden in vielen Trainingställen verwendet. Durch die Eingabe im Parlament von Meret Schneider wurden diese neu namentlich in die Verordnung des Tierschutzgesetzes aufgenommen. Sie waren auch vorher schon über Art. 4.2 des Gesetzes verboten, weil sie Schmerzen auslösen und Verletzungen der Schleimheit.
Glücklicherweise konnten durch den Einsatz von der Stiftung Tier im Recht diese Gebisse namentlich im Gesetz verboten werden.
Studie: TWISTED WIRE TIR
In diesen Zusammenhang wurden ebenfalls ungepolsterte Kappzäume in der Verordnung verboten. Vielen Dank an TIR und Meret Schneider.
Link: FACHINFORMATION TIERSCHUTZ
Hobbeln:
Während in den Pionierzeit in den USA das Hobbeln der Pferde (Vorderbeine zubinden) gang und gäbe war, und damals wie wohl teilweise auch Heute noch in den grossen, weiten Ebenen der USA auf Reittouren soweit Sinn machen kann, dass die "gehobelten" Pferde ruhig laufen und in der Nacht Grass fressen können. In Europa und in der Schweiz macht Hobbeln der Pferde KEINEN Sinn.
Wenn es nicht im Fohlenalter den Pferden richtig gelernt wurde ist es zudem noch für das Pferd sehr gefährlich. Zudem sind die Weiden in der Schweiz nicht so gross, dass man am Morgen das Pferd nicht mehr findet. Auch um "Cowboy" zu spielen macht das Hobbel überhaupt keinen Sinn. Leider wird das Hobbeln der Pferde von "Trainern" teils noch so abgeändert, dass nicht das ruhige laufen, oder stillstehen im Vordergrund steht, sondern das Galoppieren der Pferde durch die Halle, angetrieben mit Peitsche, damit die Pferde "lernen" langsam zu galoppieren für Diziplinen wie "Pleasure".
Aufgrund dieser unglaublichen Problematik habe ich diese "Trainingsmethode" durch die Stiftung Tier im Recht in Bezug auf das Tierschutzgesetz juristisch abklären lassen. Diese Methoden sind ganz klar und eindeutig aus mehreren Gründen tierschutzrelevant. Herzlichen Dank an die Stiftung Tier im Recht.
Studie: HOBBELN
Checking:
Vielfach stellt man in Trainings oder auf Abreiteplätzen fest, dass Reiter willentlich und gezielt durch starkes ruckartiges ziehen am Zügel, meist noch mit scharfer Kandarre die Pferd gefügig machen. Diese Art der Schmerzauslösung beim Pferd mit der Absicht dass das Pferd eine Handlung oder Manöver besser macht, wird Checking genannt. Dieses Checking liess ich von TIR juristisch abklären und wie vermutete, ist diese leider bald weitverbreitet Art Pferde gefügig zu machen ganz klar tierschutzrelevant.
Link: CHECKING
Link: CHECKING
Im Grunde kann man davon ausgehen, wenn ein Training nicht harmonisch abläuft oder nicht harmonisch aussieht, dass etwas so nicht stimmen kann.
Buchempfehlung von
SWISS HORSE WELFARE ASSOCIATION
SWISS HORSE WELFARE ASSOCIATION
geschrieben worden und sehr lesenswert.
Um das Training für das Pferd und Dich interessanter zu machen, haben wir hier einige Trainigs-Ideen aufgeführt.
Viel Spass beim Reiten und trainieren.